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Die Dänen kommen zum Kicken gern nach Stade
Nykøbing/Falster gewinnt das 41. Wilfried-Hemmke-Gedächtnisturnier gegen Stader Auswahl - Gastgeber Güldenstern wird Dritter
Manfred Borchers STADE. Seit Jahrzehnten gehört Nykøbing/Falster aus Dänemark zum festen Stamm der Teilnehmer des Fußball-Altligaturniers der TuS Güldenstern Stade. Nach einer Siegesserie vor ein paar Jahren, waren in den letzten Jahren spektakuläre Auftritte selten. Sonnabend spielten die Dänen sich in der 41. Auflage des Turniers in der Sporthalle Camper Höhe wieder an die Spitze und holten abermals den Pokal des Wilfried-Hemmke-Gedächtnisturniers.
Auch wenn sich die Mannschaften logischerweise geändert haben, die Verbindung der Stader mit dem dänischen Club blieb erhalten. So konnten die Organisatoren Oliver Suhm und Arndt Pietz gemeinsam mit Nykøbings Henrik Steen auch in diesem Jahr wieder die Teilnahme klarmachen. Eine erfolgreiche Tour aus Gästesicht. Da musste sich am Ende auch die hochkarätige Stader Auswahl geschlagen geben. Die machte es den Skandinaviern zwar mächtig schwer, schaffte es, das Finale bis zur letzten Sekunde offen zu halten. Doch Finn Larsen und Co. zeigten sich abgeklärt und souverän.
Die Titelverteidiger und hohen Favoriten vom Gastgeber TuS Güldenstern Stade landeten auf Platz drei. Im Halbfinale mit Endspielcharakter schafften sie es trotz eines finalen Kraftaktes nicht, die Stader Konkurrenz aus dem Rennen zu werfen, unterlagen knapp mit 0:1. Torschütze des entscheidenden Treffers war Oliver Suhm, einer der Hauptorganisatoren des Turniers.
Der blieb dann auch bei der anschließenden gemeinsamen Feier im Mittelpunkt, als Betreiber des Güldenstern Casinos hatte er auch das entscheidende Händchen am Grünkohltopf. Zur Tradition des Altliga-Turniers gehört von je her das gemeinsame Grünkohlmahl der Teams im Anschluss mit den nötigen Getränken zur Verdauung und den langen Gesprächen über die interessanten Spielen zuvor.
Den dänischen Gästen schmeckte der Kohl besonders gut. Sie waren, wie in den Jahren zuvor, schon am Freitag angereist. "Abends war Bowling angesagt", erklärte Kapitän Finn Larsen und fügte an, "wir kommen gern nach Stade und freuen uns natürlich über den Sieg".
In den Spielen ließen sie sich nicht aus der Ruhe bringen, taktierten mit dem spielenden Torhütern. Eine Variante, die nicht bei allen ankommt. "So wird das Tempo aus dem Spiel genommen", bemängelte Babak Hassunizadeh vom Buxtehuder SV, und fügte lachend an, "heute bin ich nicht mal richtig müde".
Einige Mannschaften passten sich an. So auch die Stader Auswahl, als sie im Finale schon 0:2 zurücklag und wieder ins Match kam. Doch der zusätzliche Torwart und die offenere Spielweise konnten Nykøbing/Falster in diesem Jahr nichts anhaben. Die Dänen passten sich an, zeigten sich schnell und abgebrüht und hatten immer eine Antwort parat. Auch kurz vor dem Schlusspfiff, als Henrik Steen zum 5:4-Endstand traf.
Die Dänen stellten dann auch mit Mogens Kjeldsen den erfolgreichsten Torschützen (sechs Treffer), die Stader Auswahl den besten Keeper mit Thomas Röder.
Im Team der Stader Auswahl spielten: Thomas Röder, Ingo Damann, Mario Radtke, Martin König, Arndt Pietz, Lars Jagemann, Oliver Suhm, Thomas Trabandt, Helmut Wieder und Jörn Grewe.
Quelle: www.tageblatt.de |
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1. Herren (Singnal-Iduna-Cup) |
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Güldenstern gewinnt das eigene Turnier
TuS-Stürmer Salim Aichaoui sichert den Finalsieg und wird so bester Schütze
Es bleibt das immer junge Derby: TuS Güldenstern Stade gegen VfL Stade. Im Finale um den Signal-Iduna-Cup der TuS Güldenstern Stade am Sonnabend in der Sporthalle Camper Höhe gab es als Höhepunkt eben dieses Duell der Stader Stadtrivalen. Nach spannendem Match siegten die Gastgeber 5:4. Im Hochkaräter, dem Spiel um Platz drei, behielt TuS Heeslingen mit 4:3 gegen die SV Ahlerstedt/Ottendorf die Oberhand.
"Das ist ein schönes Gefühl, nach dem frühen Ausscheiden im Weihnachtsturnier in Buxtehude das Stadtderby und das eigene Turnier zu gewinnen", freute sich TuS-Coach Nils Gramkow, wenn nach vielen Anweisungen auch mit etwas belegter Stimme. Gramkow hatte die Chefrolle übernommen. Stammtrainer Martin König fungierte Sonnabend als Veranstaltungschef.
Nicht nur das Finale zeigte sich dramatisch. Auch die letzten Spiele der Vorrunde und die Halbfinals hatten teilweise Endspielcharakter. So wollte der TSV Wiepenkathen dem VfL Stade im letzten Gruppenspiel der Gruppe A unbedingt ein Bein stellen, um nach schwachem Start am Ende den Sprung ins Halbfinale zu schaffen, unterlag aber dem späteren Finalisten 1:2. In Gruppe B traf Landesligist SV Ahlerstedt/Ottendorf auf den Oberligisten Lüneburger SK Hansa, bewies in dem hochklassigen Match die besseren Nerven und gewann 3:1.
Im Halbfinale tat TuS Güldenstern gegen TuS Heeslingen etwas für das Selbstbewusstsein siegte 4:3. VfL Stade bezwang mit großer Energieleistung die SV Ahlerstedt/Ottendorf. Erwähnenswert auch das 7:2 des Bezirksligisten Buxtehuder SV gegen Oberligist TuS Heeslingen. Den Heeslingern war das Halbfinale aber schon sicher. Sie taktierten mit dem Wechseltorwart: Bei den Angriffen war der verkleidete Spielmacher auf dem Platz. Und in dem Match trafen die Buxtehuder, die mit allen Neuzugängen am Start waren, aus der Distanz das leere Tor. Nur bei diesem Kreisturnier darf dieser Wechsel des Torhüters durchgeführt werden.
Im Finale kam es nach dem 0:0 in der Vorrunde zur Entscheidung zwischen den Stader Teams. Der VfL-Führung durch ein Eigentor folgte der Ausgleich durch einen Neunmeter von TuS-Schütze Christopher Eggers. Doch der VfL trumpfte auf, führte bereits 3:1 und nicht wenige sahen das Finale entschieden. Es ging aber munter weiter hin und her. 3:3-Ausgleich, 4:3-Führung für die TuS, 4:4-Ausgleich VfL. Derbyspannung vom Feinsten. Salim Aichaoui schoss mit dem Tor zum 5:4 die TuS zu Pokalehren und sich zum besten Torschützen des Turniers. Bester Torhüter wurde Fabiano Curia von der SV Ahlerstedt Ottendorf.
"Wir wollen im TuS etwas aufbauen. Das war eine Facette dieser Mannschaft", sagte Nils Gramkow, "das bringt zusätzliche Motivation in das Team, in der sich jeder für den anderen den Hintern aufreißt. Heute Abend wird gefeiert. Dann ist eine Woche Pause und am 16. Januar beginnt die intensive Vorbereitung auf die Rückrunde."
Martin König verlor sein Team natürlich nicht aus den Augen. Der Güldenstern-Coach war einmal nicht Chef der Mannschaft sondern der Veranstaltung. Und da waren viele Dinge gefragt, nur nicht die nach Fußballtechnik und Taktik.
Der gern gesehene Turniergast Walter Mede urteilte: "Das waren richtig spannende Spiele." Die Schiedsrichter-Legende zeigte sich von dem Cup begeistert. Doch er nahm, wie oftmals vorher, nicht nur die positiven Eindrücke mit, sondern auch den 1. Preis in der Tombola: einen großen Flachbild-Fernseher. Neben anderen Preisen bei verschiedenen Sportveranstaltungen gewann er vor ein paar Jahren auch den Schinken des Altligaturniers der TuS Güldenstern.
Quelle: www.tageblatt.de |
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Güldensterns Turnier ist wieder da
Signal-Iduna-Cup in der Sporthalle Camper Höhe
Der Fußball-Landesligist TuS Güldenstern Stade lädt nach einer einjährigen Pause wieder zu seinem gut besetzten Hallenturnier ein. Der einstige Opel-Cordes-Cup startet am 7. Januar als Signal-Iduna-Cup in der Sporthalle Camper Höhe in Stade. Es ist die vierte Auflage, nachdem das Turnier im vergangenen Jahr aus organisatorischen Gründen ausgefallen war. Das Turnier beginnt um 12.30 Uhr mit der Auslosung der Gruppen und endet gegen 19 Uhr. Am Start sind neben dem Gastgeber die Landesligakonkurrenten SV Ahlerstedt/Ottendorf, SV Bornreihe und VfL Stade sowie die Oberligisten TuS Heeslingen und Lüneburger SK Hansa. Komplettiert wird das Feld von Bremervörder SC, Buxtehuder SV, TSV Wiepenkathen und einer Hamburger Auswahl, die vom letztjährigen Güldensternspieler Kristof Heitmann zusammengestellt wurde.
Die Zuschauer dürfen guten Hallenfußball erwarten und selbst auf hochwertige Preise wie Fernseher oder Fahrräder bei der Tombola hoffen. Für die Fußballmannschaften geht es neben Prestige auch um Preisgelder von 100 (4. Platz) bis 800 Euro für den Sieger. Der beste Torwart und der beste Spieler des Turniers erhalten einen Sonderpreis. Nach der Siegerehrung lockt die Soccerparty.
Quelle: www.tageblatt.de |
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Griemsmann trifft doppelt
Güldenstern gewinnt 3:1 gegen Treubund Lüneburg
Das letzte Heimspiel des Jahres konnte Fußball-Landesligist TuS Güldenstern Stade gewinnen. Gegen Treubund Lüneburg schaffte der Gastgeber in einer unterhaltsamen Begegnung einen 3:1-Sieg. Das Spiel am Freitagabend auf der Camper Höhe wollten auch diesmal wieder nur 80 Zuschauer sehen. Trotz einer guten Leistungen in der ersten Saisonhälfte und einem zweiten Tabellenplatz bis Sonntag ist die Resonanz der Zuschauer, vorsichtig ausgedrückt, zurückhaltend.
Güldenstern Stade ging schnell mit 1:0 in Führung. Salim Aichaoui traf in der 17. Minute aus spitzem Winkel. Der Gegentreffer fiel zum ungünstigsten Zeitpunkt. Wenige Augenblicke vor der Halbzeitpause verlor Güldensterns Benedict Griemsmann den Ball im Mittelfeld. Die Gäste brachten den Ball zu ihrem Stürmer Sebastian Pohl, der aus zwölf Metern zum nicht unverdienten Ausgleich traf. Schiedsrichter Hannes Saul schickte die Teams gleich nach dem Treffer in die Kabinen.
Auch in der zweiten Halbzeit wehrte sich die abstiegsgefährdete Gast und hatte bei einem Pfostenschuss die Möglichkeit, selbst in Führung zu gehen. Kurz danach machte es Güldenstern besser. Erst scheiterte Griemsmann am Torwart. Der Abpraller landete bei Jannik Peters, der mit seinem Schuss die Latte traf, den zweiten Abpraller wiederum drückte Griemsmann zur 2:1-Führung (51.) über die Linie.
In der Schlussphase wäre Güldenstern wie an den beiden Spieltagen davor fast wieder an sich selbst gescheitert. Vier hochkarätige Möglichkeiten blieben bei Kontern ungenutzt und nur dank starker Aktionen von TuS-Torwart Patrick Bartsch rächte sich das am Ende nicht. Für die Entscheidung sorgte wiederum Griemsmann. Der Nachwuchsspieler nutzte eine Vorlage des eingewechselten Kevin Speer zum 3:1-Siegtreffer.
Tore: 1:0 (17.) Aichaoui, 1:1 (44.) Pohl, 2:1 (53.) Griemsmann, 3:1 (82.) Griemsmann.
TuS Güldenstern Stade: Bartsch, Kaiser, Schulz, Radtke, Trispel, Przewloka, Eggers, Peters, Aichaoui, Griemsmann (89. Faruke), Klee (81. Speer)
Quelle: www.tageblatt.de |
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