2. Herren (28. Spieltag)
SV Drochtersen/Assel III - TuS Güldenstern Stade II 1:4
Güldenstern begann stark und ging durch einen schönen Angriff über die rechte Seite mit 0:1 in Führung (13. Speer). Bis zur 30. Minute ergaben sich noch einige gute Möglichkeiten für den TuS. Diese wurden allerdings nicht in etwas zählbares umgewandelt. Nach der starken Anfangsphase der Gäste kam die SV Drochtersen/Assel nun besser ins Spiel. Folgerichtig gelang den Kehdingern durch einen Freistoß der Ausgleich (63.). D/A blieb am Drücker, doch durch einen Konter konnten das Team aus der Schwinge-Stadt wieder in Führung gehen (73. Marschewski). Der Führungstreffer gab Güldenstern wieder mehr Sicherheit. D/A versuchte auf den Ausgleich zu drängen, wodurch sich nun gute Kontermöglichkeiten für den Gast aus Stade ergaben. Zwei dieser Möglichkeiten konnten die Stader dann auch noch in Tore ummünzen (77. Wulff, 85. Speer).
Durch den Sieg konnte das Team von Trainer Thomas Brokelmann den zweiten Tabellenplatz bereits drei Spieltage vor Saisonende sichern. Dieser zweite Platz berechtigt zum Relegationsspiel zum Aufstieg in die Bezirksliga. Gegner wäre hier der Tabellenzweite der Kreisliga Cuxhaven (FC Land Wursten oder TSV Sievern). Ob die Güldenstern-Reserve jedoch wirklich an dem Spiel teilnehmen darf, hängt noch vom Verbleib der 1. Herren in der Landesliga Lüneburg ab.
"Ich bin wirklich stolz auf meine Jungs. Ich hoffe das wir für eine tolle Saison belohnt werden und auch am Aufstiegsspiel teilnehmen dürfen." so TuS Trainer Brokelmann.
1. Herren (28. Spieltag)
Stadtderby: Der VfL Stade demütigt Güldenstern
Die Mannschaft, die schon abgestiegen ist, hat den Einsatz gezeigt, den ein prestigeträchtiges Stadtderby verlangt. Die Mannschaft, die noch jeden Punkt für den Klassenerhalt braucht, ließ jede Einstellung vermissen. Und so hat der VfL Stade, der Tabellenletzte der Fußball-Landesliga, die TuS Güldenstern Stade verdient mit 3:0 besiegt. Eine Überraschung, mit der wohl kaum einer unter den 300 Zuschauern im Stadtwerke-Stadion am Freitagabend gerechnet hat.
Martin König, Trainer der TuS Güldenstern Stade, war die Resignation während des Spiels deutlich anzumerken. In der zweiten Halbzeit wurde er nur zwei Mal laut. Die Spielweise seiner Mannschaft hätte eigentlich Schimpftiraden verlangt. „Hannes (Schulz), lauter werden“, schrie er über den Platz, nachdem VfL-Stürmer Boris Gröne eine richtig dicke Chance hatte, aber TuS-Torhüter Pascal Drusch in der kurzen Ecke zur Stelle war (48. Minute). „Mehr Konzentration, man“, schrie Martin König in der 67. Minute, als die Güldensterne einen Angriff einmal mehr durch einen völlig verunglückten Flankenball verspielten. Ansonsten Schweigen. Aber egal, was der Trainer auch gefordert hätte, die TuS Güldenstern Stade war in diesem Stadtderby spielerisch völlig überfordert. Er habe keine Erklärung für diesen schwachen Auftritt, meinte Martin König nach dem Spiel. „Es ist eingetreten, was ich befürchtet habe“, sagte Martin König, „wenn wir unsere ersten Chancen nicht nutzen, geraten wir in Rückstand.“ Der VfL Stade sei „gnadenlos effektiv“ gewesen. Und die Güldensterne hielten nicht genug dagegen. „Auf diesem Rasen kannst du nicht Fußball spielen, da musst du Fußball kämpfen – und das haben wir nicht gemacht“, sagte Martin König.
1. Herren (28. Spieltag - Vorbericht)
VfL will gutes Ergebnis erzielen
Der Tabellenletzte VfL Stade ist abgestiegen – für die TuS Güldenstern geht es im Stader Ortsderby um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga. Anpfiff im Stadtwerke-Stadion ist heute Abend um 20 Uhr.
Entspannt geht VfL-Trainer Malte Bösch in die Partie gegen den Ortsrivalen von der Camper Höhe. „Natürlich ist Güldenstern klarer Favorit. Wir fühlen uns aber in der Außenseiterrolle wohl und werden alles tun, um ein gutes Ergebnis zu erzielen“, sagt Bösch. Im Hinspiel siegte die TuS-Elf klar mit 3:0. Bösch hat das letzte Heimspiel gegen Cuxhaven mit seinen Spielern analysiert. „Ich habe gesagt, dass wir in einigen Situationen cleverer sein müssen. Dazu gehört der unnötige Elfmeter, den Florian Wohlau durch ein Foul verursachte. Der Trainer denkt aber auch an die nächste Saison in der Bezirksliga.
Für Martin König ist die Sache klar: „Natürlich wollen und müssen wir das Ortsderby gewinnen. Wir haben eine schlagkräftige Truppe beisammen, werden sehr konzentriert zur Sache gehen und wissen, worauf es ankommt“, äußert sich Güldensterns Trainer. Seine Mannschaft hat derzeit einen Lauf, ist seit sechs Spielen ungeschlagen, verbuchte dabei 14 Punkte. Drei Spieltage vor dem Saisonende hat Güldenstern 37 Zähler auf dem Konto. Mit einem Sieg wäre der Klassenerhalt praktisch gesichert, was König jedoch so nicht bestätigen will.
Beim 1:1 in Ahlerstedt unterstrich die TuS ihre ansteigende Form, kam zu einer gerechten Punkteteilung. Weiter fehlen wird Andy Watzlawczyk wegen eines Wadenbeinbruchs. Der nach einer Roten Karte im Heimspiel gegen Eintracht Cuxhaven für drei Spiele gesperrte TuS-Torhüter Patrick Bartsch muss gegen den VfL noch einmal zuschauen. Abwehrspieler Moris Kaiser könnte wieder zum Einsatz kommen.
Quelle: www.tageblatt.de
2. Herren (27. Spieltag)
SV Ottensen – TuS Güldenstern Stade II 1:6
„Trotz der deutlichen Pleite war ein Aufwärtstrend erkennbar. Mit dem Engagement bin ich einverstanden“, so Ottensens Trainer Timo Bösch. Kevin Speer erzielte seine Saisontreffer 19 bis 21. Güldenstern hat nun alle Trümpfe in der Hand das Aufstiegsspiel gegen den Zweiten der Kreisliga Cuxhaven zu erreichen.
"Endlich mal ein Spiel in dem wir unsere Chancen zufriedenstellend ausgenutzt haben. Ein auch in der Höhe verdienter Sieg. Ottensen hat sich allerdings nie aufgegeben und bis zum Schluß gekämpft.", so TuS Trainer Brokelmann.
- Statistik zum Spiel -
Quelle: www.tageblatt.de
1. Herren (27. Spieltag)
Umkämpftes Unentschieden
Wenige Minuten zuvor hatte der Stürmer von TuS Güldenstern Stade zwei große Chancen zum Ausgleich nicht genutzt. In der 89. Minute war es vor 200 Zuschauer im Stadion Auetal in Ahlerstedt dann aber so weit. Nach einer Ecke bekamen die Fußballer der SV Ahlerstedt/Ottendorf den Ball nicht weg, und Faruke stocherte den Ball über die Linie zum 1:1-Ausgleich im Landesliga-Derby zwischen den beiden Kreis-Rivalen. Ahlerstedts brasilianischer Spielmacher Kepper Souza da Silva hatte die Gastgeber in der 47. Minute in Führung geschossen.
Der Zeitpunkt für den Ausgleich in der umkämpften Begegnung war glücklich. Bei einer Betrachtung der Torchancen und der Spielanteile ging die Punkteteilung durchaus in Ordnung. Ahlerstedt war in den ersten 45 Minuten die etwas bessere Mannschaft, konnte sich gegen die diesmal wieder gut sortierten Gäste aus Stade aber nur eine richtig gute Möglichkeit herausspielen. Güldensterns Torwart verhinderte mit einem tollen Reflex einen Rückstand seiner Mannschaft. Patjens rückte für die rotgesperrte Stader Nummer eins, Patrick Bartsch, in die Mannschaft. Ihm unterlief in den 90. Minuten nur ein – fast folgenschwerer – Fehler. Gleich nach dem Seitenwechsel verschätzte sich Patjens bei einer Hereingabe, unterlief den Ball. Der hinter ihm stehende A/O-Mittelfeldspieler Souza da Silva köpfte den Ball unbedrängt ins Tor.
Danach sahen die Zuschauer ein anderes und interessantes Spiel. Güldenstern agierte deutlich offensiver, erzwang sich so Torchancen, gab den von Personalsorgen geplagten Ahlerstedtern aber auch den Raum für Konter. Mehrfach eroberte A/O den Ball, der letzte entscheidende Pass funktionierte aber oft nicht. Zwei Minuten vor dem 1:1 hätte der blitzschnelle Ahlerstedter Abwehrspieler Leonardo Dittmer das Spiel entscheiden können. Er lief allein auf das Tor der Gäste zu, scheiterte mit seinem Schuss aber an Patjens, der spätestens jetzt seinen Fehler beim Gegentor ausgebügelt hatte. Trifft Dittmer in dieser Szene, verlässt seine Mannschaft den Platz mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit als Sieger. „Durch den Zeitpunkt des Ausgleichs ist das eine gefühlte Niederlage“, sagte ein enttäuschter A/O-Innenverteidiger Marcel Jacobi.
Auf den Gegenseite wurde es bei hohen Bällen nach Standardsituationen brandgefährlich. Neben Güldensterns Torschützen Faruke besaß auch der eingewechselte Jannis Dede die große Möglichkeit zum Ausgleich.
Mit dem Ergebnis halten die Serien beider Mannschaften. A/O ist jetzt Dritter und verlor bei acht Siegen und zwei Unentschieden seit zehn Spieltagen nicht mehr, für Güldenstern war es bei vier Siegen und zwei Unentschieden das sechste Spiel ohne Niederlage. Für das Team von Trainer Martin König wird damit der Klassenerhalt immer wahrscheinlicher. Das Team verfügt über sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.





